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Dauerbrandofen – Kaminofen für den Kohlebetrieb

Optimiert für lange Abbrandzyklen

Ein Dauerbrandofen ist ein für den Kohlebetrieb optimierter Kaminofen, der eine lange Abbranddauer ermöglicht. Dadurch muss deutlich seltener Brennstoff nachgelegt werden.

Sein Name wird dabei oft missverstanden, denn der Begriff „Dauerbrand“ ist kein Synonym für „Dauerbetrieb“.
Natürlich kann ein Dauerbrandofen 24 Stunden am Tag betrieben werden – genauso aber auch ein normaler Kaminofen.

Ein Dauerbrandofen eignet sich in der Regel sehr gut für Wohn- oder Arbeitsräume, die 24 Stunden am Tag beheizt werden müssen, in denen es jedoch keine Möglichkeit gibt, regelmäßig Brennstoff nachzulegen.

Allerdings ist der Dauerbrandofen für diesen Zweck auch etwas aus der Mode gekommen:
Ein moderner Pelletofen ist hierfür meistens die bessere Wahl.



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Weiterführende Informationen zum Dauerbrandofen

Da der Dauerbrandofen oftmals missverstanden wird, liefern wir Ihnen hier einige weiterführende Erläuterungen, um das Funktionsprinzip und die Einsatzgebiete eines Dauerbrandofens zu erklären.

Wir hoffen, Ihnen damit weiterhelfen zu können - sollten Sie jedoch andere Fragen haben, eine persönliche Beratung wünschen oder gemeinsam mit uns Ihren neuen Kaminofen planen, so sprechen Sie uns einfach an.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Was bedeutet Dauerbrand?

Der Dauerbrandofen ist ein oft missverstandener Zeitgenosse.
Der Name gibt nicht an, dass der Ofen dauerhaft in Betrieb sein kann – auch Kaminöfen dürfen in der Regel 24 Stunden am Tag betrieben werden.

Der Begriff „Dauerbrandofen“ steht für Kaminöfen, die bestimmte optionale Vorgaben für das Prüfverfahren und die Prüfbrennstoffe erfüllt haben.
So muss ein Dauerbrandofen einen besonders lange Dauer in der Wiederentfachbarkeit der Glut während eines genormten Prüfzyklus erreichen.

Wenn er in der Prüfung mit mineralischen Brennstoffen (bspw. Kohle) angefeuert wird, muss der Dauerbrandofen mindestens 240 Minuten auf Nennwärmeleistung brennen.
Bei einer Prüfung mit Scheitholz muss ein Kaminofen mindestens 90 Minuten schaffen, um als Dauerbrandofen für Scheitholz zugelassen zu werden.

Darüber hinaus lässt sich die Dauerbrandfähigkeit eines Kaminofens auch an der Gestaltung des Feuerraumes erkennen:
Der Boden des Brennraumes ist nicht eben, sondern mit einer kleinen Mulde ausgestattet.
Hier rutscht der Brennstoff (i.d.R. Kohle) stetig nach, sodass er verlangangsamt, vollständig und nacheinander abbrennen kann.

Das Gegenstück zum Dauerbrandofen ist ein Zeitbrandofen, der klassische Kaminofen für die Holzbefeuerung.
Nach der DIN EN 13240 ist jeder Ofen, der die optionalen Abbrandzeiten für eine Dauerbrandprüfung nicht erreicht, ein Zeitbrandofen.

Wann empfiehlt sich ein Dauerbrandofen?

Die Wahl des richtigen Kaminofens ist immer von Ihrem Geschmack und der gewünschten Betriebsweise abhängig.
Um hier eine Empfehlung abzugeben, reicht es nicht, Ihnen nur die Unterschiede von Dauerbrand- und Zeitbrandöfen zu erklären.

Daher stellen wir Ihnen kurz den Kaminofen, Speicherofen, Dauerbrandofen und auch Pelletofen vor, damit Sie selbst entscheiden können, welche Funktions- und Betriebsweise sich am besten für Sie eignet.

Ein Kaminofen liefert sehr schnelle Wärme, benötigt jedoch auch regelmäßig nachgelegtes Brennholz.
Sobald einmal kein Holz nachgelegt wird und das Feuer erlischt, kühlen der Kaminofen sowie der Raum auch vergleichsweise schnell wieder ab.

Ein Speicherofen ist etwas träger beim Anheizen, da die verbaute Speichermasse erst auf Betriebstemperatur gebracht werden muss.
Nachdem anfänglich 2-3 Mal ordentlich Holz verbrannt wurde, hat die Speichermasse i.d.R. genügend Wärme aufgenommen, um diese über mehrere Stunden (bei manchen Modellen bis zu 14 Stunden und mehr!) gleichmäßig und angenehm an den Raum abzugeben.

Der mit Kohle betrieben Dauerbrandofen eignet sich gut für Räume, die 24 Stunden beheizt werden sollen.
Sobald der Anheizvorgang abgeschlossen ist und die Kohle glüht, gibt er langfristig gleichbleibende Wärme an den Raum ab. Es muss nur selten Brennstoff nachgelegt werden.

Allerdings eignet sich für diesen Einsatzzweck ein moderner Pelletofen besser:
Der Pelletofen reguliert vollautomatisch, welche Pelletmenge er für welche Raumtemperatur verbrennen muss und lässt sich außerdem bequem fernsteuern.
Je nach Bauart und Heizanforderung kann ein Pelletofen mehrere Tage ohne Befüllen betrieben werden.
Zudem ist ein Pelletofen effizienter und nachhaltiger, als ein kohlebetriebener Dauerbrandofen.

Das Anheizen bei einem Dauerbrandofen

Bei einem mit Kohle betriebenen Dauerbrandofen gibt es eine Besonderheit beim Anheizen, da Kohle deutlich schwieriger zu entzünden ist als Scheitholz.

Aber keine Sorge: Vom Prinzip her verhält es sich hier sehr ähnlich wie bei einem konventionellen Kaminofen.
Wichtig ist nämlich, dass Sie vor dem Einlegen der Kohle ein vernünftiges Glutbett erschaffen – und dies erreichen Sie über eine Initialbefeuerung mit Holz.

Dazu gehen Sie einfach wie folgt vor:

  1. Stapeln Sie ein paar kleinere Holzstücke kreuzweise in Ihrem Dauerbrandofen.
  2. Platzieren Sie 2-3 Anzündwürfel im Inneren des so entstehenden Holzstapels und öffnen Sie die Luftzufuhr des Dauerbrandofens vollständig
  3. Entzünden Sie die Anzündwürfel.
  4. Lassen Sie in der Anfangsphase die Tür des Dauerbrandofens nur angelehnt, damit eine maximale Sauerstoffzufuhr ermöglicht wird. So entzündet sich der Holzstapel am schnellsten.
  5. Sobald der Holzstapel richtig brennt, können Sie zwei etwas größere Holzscheite nachlegen.
  6. Wenn diese ebenfalls das Feuer angenommen haben, schließen Sie die Tür.
  7. Sobald die Holzscheite runter gebrannt sind, sollte ein großes und schön glühendes Glutbett vorhanden sein.
  8. Jetzt können die Braunkohlebriketts nachgelegt werden.
  9. Drosseln Sie anschließend nach und nach die Luftzufuhr, um die Glut so lange wie möglich im Ofen zu halten.